BIOGRAFIE

 

Daniel fühlte schon sehr früh, dass sein Herz für den Kampfsport schlägt- wie so viele Kampfsportbegeisterte war Bruce Lee eine Schlüsselfigur in seinem Leben- inspiriert von dessen Filmen konnte Daniel seine Eltern Werner und Elke im Alter von 14 Jahren davon überzeugen seine Kampfsportkarriere zu beginnen.

Die erste Station führte ins Ju Jutsu Training, welchem er ca. einem Jahr beiwohnte, wobei er jedoch schnell feststellen musste, dass er mehr wollte: Training unter möglichst realistischen Bedingungen und eine Wettkampfplattform, auf der er seine persönlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen konnte.
Nach seinem anschließenden ersten BJJ (Brazilian Jiu Jitsu) Probetraining bei Mario Stapel, der die kommenden Jahre Mentor, Trainer und auch Manager werden sollte, wurde schnell klar, dass hier seine Zukunft liegen würde und so nahm er zwei Mal die Woche (wobei er meistens die gesamten Wochenenden in Wetzlar verbrachte) den weiten Weg von Michelstadt auf sich um im 150 Kilometer entfernt liegenden Wetzlar seine Fertigkeiten am Boden (BJJ) als auch im Stand (Thaiboxen) zu verbessern. Um sein Training vorerst zu komplettieren begann er schließlich mit 17 Jahren auch noch mit dem Ringertraining und fühlt sich mittlerweile im Griechisch- Römischen als auch im Freistil Ringen zu Hause, trainiert regelmäßig mit Boxern aus den unterschiedlichsten Gewichtsklassen und bildet sich fort, wo er nur kann.

Auch wenn er damals noch nicht erahnen konnte, wohin ihn sein Weg bis zum heutigen Tag bringen würde, war immer das Gefühl von Bestimmung bei seinem Training dabei und aus dem Traum wurde am 12. Mai 2002 im Alter von nur 17 Jahren Realität: Daniels erster Profi-Kampf- schon damals auf großer Bühne und vor vielen Fans beim namhaften Label „Shooto Holland". Nach bereits zwei gewonnenen Amateur Kämpfen war sein damaliger Gegner der wesentlich erfahrenere Vincent Latoel. Nach bereits 1:48 min. der ersten Runde musste dieser jedoch erkennen, dass Daniel Weichel ein außerordentlich guter Bodenkämpfer ist und auf Grund eines gestreckten Armhebels aufgeben. Um mehr Sicherheit zu gelangen bestritt Daniel noch im selben Jahr ein weiteres Amateur Turnier, gewann beide Kämpfe vorzeitig in der ersten Runde durch Aufgabegriffe und wurde somit Amateur Shooto Europameister- und das im Alter von immer noch 17 Jahren!!

Seither wurde aus dem vagen Gefühl der Bestimmung absolute Sicherheit und Daniels Weg an die Spitze Europas fand seinen ersten Höhepunkt mit dem einstimmigen Punkterichter Sieg über den damals klar favorisierten Abdul Mohamed (amtierender Cage Rage Champion 2008) am siebten August 2004 bei der „Pride&Glory" Veranstaltung von UFC (Ultimate Fighting Championship) Veteran Ian Freeman.
Weitere große Siege, wie der Titelgewinn beim „European Valetudo 5 - Phoenix" vier-Mann Turnier am achten Oktober 2005 und sein Sieg über den späteren UFC Kämpfer Dennis Siver im Sommer 2006, sollten folgen.

Während er seinen Europatitel im Jiu Jitsu bereits im Jahr 2002 in Vittel/Frankreich gewinnen konnte, machte Daniel vier Jahre später vor allem mit seiner Teilnahme an der vom DSF (Deutsches Sport Fernsehen) ausgestrahlten Reality Show „MAX" (Martial Arts Extreme) auf sich aufmerksam. Nach dem US-amerikanischen Vorbild „TUF" (The Ultimate Fighter) wurden in die Bundeshauptstadt Berlin 16 Kämpfer nach vorheriger Auslese eingeladen. Diese wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und sollten unter sich bei den wöchentlich ausgestrahlten MMA Kämpfen im Käfig den „MAX" Champion ausmachen. Daniel, angetreten als einer der Favoriten, sicherte sich nach drei Siegen den Einzug ins Finale- da die Produktion jedoch auf Grund von nicht ganz geklärten Gründen eingestellt wurde, kam es bis zum September 2009 nicht zum finalen Kampf gegen den Schweizer Ivan Mussardo. Unter dem Label "Shooto" wurde der Kampf nachgeholt und Daniel konnte Ivan einstimmig nach Punkterichterentscheid besiegen und sich nun Martial Arts Extreme Champion nennen.

Natürlich gab es sportlich gesehen auch Rückschläge, wie seine Niederlagen gegen die beiden britischen Top UFC Kämpfer Dan Hardy und Paul Daley, aber besonders diese nahm und nimmt Daniel als Ansporn seine Fähigkeiten immer weiter zu verbessern. In seiner bisherigen Profikarriere nutzte er bereits Gelegenheiten um mit namhaften Kämpfern/Trainern wie Murilo Rua, Fabio Gurgel, Rubens Charles und Caiverinha aber auch nationalen Größen wie dem zweifachen Submission Wrestling Europa- und Shido MMA Weltmeister Franco de Leonardis und den Submission Wrestling Europameister Björn Friedrich.

Aber Daniel hat auch Erfahrung in den USA bei Dan Hendersons Team Quest gesammelt. Seinen größten Erfolg konnte Daniel bei der M-1 Challenge "Battle of Legends" im Co-Main Event von "Fedor vs. Monson" am 20. November in Moskau/Russland erringen. Dort gewann er die M-1 Leichtgewichtsweltmeisterschaft gegen den amtierenden Champion Jose Figueroa vom American Top Team. Der Sieg kam nach lediglich 1:48 Minuten der ersten Runde durch einen Bilderbuch Knockout. Eingeleitet wurde das ganze durch einen rechten Haken, der den Champion auf die Bretter schickte und Daniel das ganze mit drei Hammerschlägen in dessen Guard beendete. 

Eins ist jedoch klar: neben dem knallharten Kampfsportler gibt es auch noch den jungen Mann Daniel Weichel. Ein Mensch der auch außerhalb des Rings klare Vorstellungen von seinem Leben hat. Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Fachhochschulreife schloß er direkt darauf seinen Zivildienst im Dialysezentrum Bad König an. Die Arbeit mit Menschen liegt dem ruhigen Sympathieträger und so versteht es sich von selbst, dass er sein Wissen um den Sport an andere weitergeben möchte und eröffnete 2006 seine eigene Kampfsportschule in Michelstadt. Dort fungiert er nun für andere als Trainer und sportliches aber auch moralisches Vorbild, denn fernab vom Training arbeitet er noch an zwei Schulen, in denen er Kinder mit Lernschwierigkeiten betreut und darüber hinaus mit Hilfe von therapeuthischem Kampfsporttraining versucht seine eigenen Erfahrungen und Selbstvertrauen weiterzugeben.

Seine andere große Leidenschaft gilt dem Surfen, mit dem er zum ersten Mal in Brasilien-natürlich war er dort zum Kampfsporttraining- in Kontakt kam. Am Meer kann er sich entspannen und somit liebt er es zu reisen, da Meeresluft in Michelstadt Mangelware ist. Wenn er nicht für seine Karriere unterwegs ist, versucht er sich seinem anderen Hobby, nämlich dem Film zu widmen- egal, ob im Kino, auf DVD oder im Fernsehen, wo auch immer sich ihm die Gelegenheit bietet einen guten Film zu sehen- er nutzt sie; allein, mit Freunden oder seiner Familie, zu der abgesehen von seinen Eltern noch zwei jüngere Geschwister, sein Bruder Jonas und seine Schwester Katarina, gehören. Daniel ist sich darüber im Klaren, dass er es ohne die Unterstützung seiner Familie wohl nie so weit gebracht hätte und versucht ihnen durch seine hingebungsvolle Art etwas von seinem Glück zurück zu geben.

Bei Rückfragen steht euch das Team Daniel Weichel unter der Info Adresse info@danielweichel.com jederzeit gerne zur Verfügung.